北京  Beijing & 上海 Shanghai Logbucheintrag 6 / 28.10. - 29.10.2007

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Peking, last day. It's time to say Good-Bye. Laut Wetterbericht auf wetteronline.de gab's eine sehr dunkle Regenwolke um so positiver überraschte uns der strahlendblaue Himmel, der dann auch noch den ganzen Tag anhielt. Nachdem Frühstück zog es die Puzik-Family zum Power-Wellnessen in den Sensa Swimmng-Pool. Ich nahm die Einladung durch den Wettergott an und erkundete noch mal die Neighbourhood. Trotz Sonntag wurde an der gegenüberliegenden Baustelle den ganzen Sonntag gearbeitet. Auch der Supermarkt um die Ecke hatte offen und ich hatte fast den Eindruck, dass die gesamte Bevölkerung in diesem besagtem Supermarkt ihre Einkäufe tätigt. Alles dem Anschein nach "Durchschnittschinesen", also Menschen wie du und ich nur made in China. Es gibt alles und die People kaufen alles. Die Werbung und Dekoration steht ebenfalls in nichts dem aus unseren Breitengraden gewohnten nach. Ob das nun gut oder schlecht ist, möchte ich mal unkommentiert stehen lassen. Nur die Fahrräder scheinen die meisten ihre besten Tage schon gesehen zu haben. Ein richtiger Anachronismus. Nur hie und da eine kleine Ausnahme und - wie schon erwähnt - es gibt kein einziges Fahrrad, das mit Beleuchtung ausgestattet ist. Kurz nach Mittagszeit (dieses Mal ohne kulinarischen Höhepunkt, es sei die Puziks haben das sensationelle Poolwasser geschlurft) treffen wir uns wieder im Apartment, wo wir erneut zwei Gruppen bilden. Das HBO-Team und dass Horizontalen-Team. Ich bin Teil der zweiten Gruppe. Kurzes extrem-chilling und dann ran an die Koffer. Late Checkout bis 15:00 Uhr. Drei Anläufe von Ingo und keine weitere Verlängerung, also gehe ich davon aus "mehr is nich". Alle Schubläden, Schrankfächer auf den Kopf gestellt und sämtliche (fast) Inhalte wird im guten Samsonite verstaut. Mehr schlecht als recht. Aber alles fand Platz. Mit zwei Taxis im Konvoi zum Hauptbahnhof transportieren lassen. Auch hier fanden wir ein technisch und gebäudemäßiges im bestend Zustand befindliches Teil städtebaulicher Infrastruktur. Allerdings mit Optimierungspotenzial. Das Englisch am Informatio Desk entsprach wieder meinem Chinesisch, was - im Hinblick auf die kommende Olympiade - suboptimal ist. Die Aufzüge muss extra "gebettelt" werden und - was uns am meisten zu schaffen macht - die Schließfächer reichten bei weitem nicht aus. Alternative wäre außerhalb des Bahnhofs ein privater Anbieter. Also wieder raus - nachdem beim Betreten des Bahnhofs schon alle Koffer und Gepäckstücke schon durch den Röntgenscanner gemußt hatten - und um die Ecke in die 1. Etage zum "24 h Luggage". 3 Koffer für 100 Yuan, also etws unter 10 Euro. Tja, "willst du, oder hast du?". Da Kollege Puzik jedoch schon wieder knapp vor dem Hungertod war hatten wir keine weitere Wahl. Also Koffer aufgegeben und in das Shopping Center, wo uns sofort ein South Beauty (ist anscheinend eine Kette - wieviel Glieder die auch immer haben mag.) in's Auge sprang. Erneut trennten sich die Wege, da ich noch keine Anzeichen tödlicher Bedrohung infolge Nahrungsentzuges wahrnahm. Ich ging auf die Straße, denn ich brauchte das Geld, bzw. und ich sparte das Geld. Zog etwas entlang der Gassen und wollte - Sparsamkeitsgedanke schnell verflogen - im Marriott einen Kaffe trinken. Aber als ich vor dem tollen Gebäude stand mußte ich erkennen, dass dies noch Baustelle ist und Eröffnung noch kommt. :-(  Kommando zurück. Bißchen in den Läden geschnuppert, bei McDoof einen Burger und ein Cola gezogen und wieder Richtung Bahnhof. Dort mit Jack, einem "chinesischem Ami" aus Silicon Valley über GPS, China, Indien und die USA "gesmalltalked", als sich plötzlich ein Chinese sehr nah an uns herandrängte und auf good old friend tat. Hat eine Metallröhrenfabrik und wollte mit uns in's Geschäft kommen. Leider war meine Zeit abgelaufen und ich mußte zum Koffer holen. Erstaunlicherweise war der sogar noch da und nicht geräubert (zumindest dem ersten Anschein nach). Noch mal durch den Security Scan und dann am Bahnsteig 4 den Z5 - Schnellzug (teilweise über 150 Km/h) nach Shanghai bestiegen. Interessant ist hie, dass ähnlich wie beim Boarden von Flugzeugen beim Zugang zum Bahnsteig kontrolliert wirde und das "Gate eben auch immer mit entsprechendem Boarding-Vorlauf erst geöffnet wird. Unsere Viererschlafkabine war wie wir sie uns vorgestellt haben. Kein Vergleich zu den Erfahrungen in Rußland oder gar Indien. Zeitweise sogar ein Auge zugedrückt und insgesamt eine sehr ruhige Fahrt verlebt.

Visualisierungsversuch:

Trotz Dalai Lama bei Merkel

Sonntags morgens in den Straßen

Peking -laut Wetterbericht "stark bewölkt"

könnte auch New York sein

Bus fahren nur für Einheimische möglich

HBO-Team Captain

Verputzarbeiten am Sonntag in luftiger Höh'

Bhumi bei der Endreingung meines Zimmers

Luggage Rodeo - All Time Champion

It's time to say Good-Bye or "Tschüss-Tschüss"

Dynamsicher Kofferträger - mit Gewalt zum Geschäftserfolg

Peking Hauptbahnhof - alles einsteigen

Parichat - Hüterin der beweglichen Familiengüter

Bagger-Bhumi

Im Gleichschritt zum Abflug

Marriott - Rohbau verhindert Cappucino

hier wohnt der Staat (und/oder die Partei!)

im Pekinger Untergrund

Dat ist uns Soft-Sleeper - 150 km/h Spitze

Inside Train - Herrenrunde

Interieur

Bhumi - Special Edition for Jai & Omi

 

 

 

 

 

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